LLP Advisory UG – Unternehmensberatung Erstgespräch

Unternehmensberatung · Interimsmanagement · Gründung

Aufgebaut.
Skaliert.
Saniert.

Seit 2001 im operativen Geschäft – als Gründer, als Geschäftsführer und in der Restrukturierung. Ich arbeite für inhabergeführte Unternehmen zwischen 10 und 250 Mitarbeitern. Und ich arbeite mit, statt zu präsentieren.

Erstgespräch vereinbaren
Philipp Beutel, Geschäftsführer der LLP Advisory UG
Hochregallager mit Warenpaletten
Aus der Praxis. Zwanzig Jahre eigene Produktion, Lager und Versand – nicht aus dem Lehrbuch.

25

Jahre unternehmerische Praxis

17

Jahre in der Geschäftsführung

5

Unternehmen gegründet oder mitgeführt

10–250

Mitarbeiter bei meinen Mandanten

Was ich übernehme

Fünf Felder, die in der Praxis meist zusammenhängen.

01

Unternehmensberatung

Der Schwerpunkt meiner Arbeit. Geschäftsmodell, Organisation, Kalkulation und Steuerung inhabergeführter Unternehmen – von der ehrlichen Bestandsaufnahme bis zur Umsetzung im Tagesgeschäft.

02

Interimsmanagement in der Krise

Ich übernehme operativ, wenn es eng wird: Liquidität, Lieferanten, Personal, Kommunikation mit Verwalter und Gläubigern. Kurzfristig verfügbar, auch bei laufendem Verfahren.

03

Existenzgründungsberatung

Vom Geschäftsmodell bis zum ersten Kunden. Realistisch gerechnet, nicht schöngerechnet – inklusive der Fragen, die im Businessplan gern fehlen.

04

IT-, Prozess- und Systemberatung

Hier berate ich nicht nur, hier baue ich auch. E-Commerce und eigene Fertigung kenne ich von beiden Seiten.

  • Shopsysteme und Marktplatzanbindungen
  • ERP und Warenwirtschaft
  • Produktionssoftware und Auftragssteuerung
  • Schnittstellen zwischen Shop, ERP, Lager und Versand
  • Automatisierung wiederkehrender Abläufe

05

Beteiligungen

Halten und Verwalten von Beteiligungen an anderen Unternehmen.

Keine Rechts-, Steuer- oder Anlageberatung. Keine erlaubnispflichtigen Tätigkeiten.

Wie ich arbeite

Vier Schritte, in denen ich jedes Mandat aufziehe.

Lage klären

Zahlen, Verträge, Liquidität. Was ist wirklich da, was fehlt, wie viel Zeit bleibt.

Prioritäten setzen

Nicht alles gleichzeitig. Was zuerst blutet, wird zuerst gestoppt.

Umsetzen

Ich führe selbst und sitze mit am Tisch – bei Lieferanten, Bank und Belegschaft.

Übergeben

Sauber dokumentiert zurück an die eigene Geschäftsführung. Mandate haben ein Ende.

Wen ich begleite

Inhabergeführte Unternehmen zwischen 10 und 250 Mitarbeitern. Zwei sehr verschiedene Situationen – in beiden geht es darum, unter Druck die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Unternehmen unter Druck

Wenn Liquidität knapp wird, ein Gesellschafter ausfällt oder eine Restrukturierung ansteht. Ich steige operativ ein und übernehme Verantwortung, nicht nur Beratung.

  • Interimsgeschäftsführung auf Zeit
  • Liquiditätssteuerung und Lieferantengespräche
  • Begleitung in Eigenverwaltung und Regelinsolvenz
  • Prozesse und Warenwirtschaft aufräumen

Gründer und Start-ups

Wenn aus einer Idee ein Unternehmen werden soll. Ich habe mehrere Firmen gegründet und weiß, welche Annahmen im Businessplan später teuer werden.

  • Geschäftsmodell und Zahlen realistisch durchrechnen
  • Aufbau von E-Commerce und Fulfillment
  • Sparring für Gründer ohne kaufmännischen Hintergrund
  • Beteiligung statt Honorar, wenn es passt

Meine Ressorts – unabhängig von der Branche:

  • Personalführung und HR
  • Kaufmännische Verwaltung und Organisation
  • Vertrieb und Vertriebsführung
  • Einkauf und Lieferantensteuerung
  • E-Commerce, Fulfillment und Warenwirtschaft
  • Schnittstellen und Systemintegration

Gelernt habe ich das als geschäftsführender Gesellschafter in Textilveredelung, Druck und E-Commerce. Das Umfeld war Produktion und Handel, die Aufgabe war jedes Mal dieselbe: Leute führen, den Laden verwalten, Umsatz holen. Das funktioniert beim Möbelhersteller nicht anders als bei einer Lebensmittelmanufaktur.

Typische Mandate

Drei Beispiele dafür, wie ein Mandat ablaufen kann – nach Aufgabe, Vorgehen und Ergebnis.

Gründung eines E-Commerce-Start-ups

Ausgangslage
Zwei Gründer mit fertigem Produkt, aber ohne kaufmännische Struktur. Kalkulation auf Zuruf, kein Blick auf Retouren, Versandkosten und Lagerbindung.
Vorgehen
Deckungsbeitrag je Artikel sauber gerechnet, Lieferanten und Fulfillment verglichen, Shop und Warenwirtschaft verbunden, Liquiditätsplan für die ersten zwölf Monate aufgestellt.
Ergebnis
Belastbare Zahlen statt Bauchgefühl – und die Erkenntnis, welche zwei Produkte die Marge tragen und welche man besser streicht.

Begleitung einer Eigenverwaltung

Ausgangslage
Mittelständischer Produktionsbetrieb, Antrag auf Eigenverwaltung gestellt. Die Geschäftsführung muss weiterführen und gleichzeitig das Verfahren bedienen.
Vorgehen
Operative Entlastung der Geschäftsführung, wöchentliche Liquiditätssteuerung, Gespräche mit Lieferanten und Kunden, Zuarbeit für Sachwalter und Gläubiger, Belegschaft informiert halten.
Ergebnis
Das Tagesgeschäft läuft weiter, während das Verfahren läuft. Entscheidungen fallen auf Basis aktueller Zahlen statt unter Zeitdruck.

Warenwirtschaft und Fulfillment neu aufsetzen

Ausgangslage
Wachsender Händler, gewachsene Prozesse. Bestände stimmen nicht, Aufträge werden doppelt gepflegt, jede Marktplatzanbindung ist eine Insellösung.
Vorgehen
Ist-Prozesse aufgenommen, Warenwirtschaft als führendes System gesetzt, Schnittstellen zu Shop und Marktplätzen gebaut, Lager- und Versandabläufe neu geordnet.
Ergebnis
Ein System statt fünf Listen. Weniger Fehlbestände, kürzere Durchlaufzeiten und Zahlen, auf die man sich verlassen kann.

Diese Beispiele beschreiben typische Aufgabenstellungen und sind keine realen Kundenfälle. Konkrete Referenzen nenne ich im persönlichen Gespräch – Diskretion gehört in diesem Geschäft zur Arbeit.

Erfahrung, die wehgetan hat

Fünfundzwanzig Jahre Praxis – aufgebaut, skaliert und einmal komplett durch die Krise.

Angefangen als Eventmanager mit Anfang zwanzig, Ausbildung zum Veranstaltungskaufmann IHK bei der Apollo GmbH, berufsbegleitend Medienwirtschaft an der Hochschule Fresenius studiert.

Danach zwanzig Jahre eigenes Unternehmen: Textilveredelung, Print-on-Demand, Merchandising. In der Geschäftsführung verantwortlich für Personal, kaufmännische Verwaltung und Vertrieb – aufgebaut, skaliert, Mitarbeiter geführt, Maschinen finanziert.

2025 kam die andere Seite. Koma Merchandising GmbH in der Regelinsolvenz, Boender & Beutel GmbH in Eigenverwaltung und Restrukturierung. Ich weiß, wie es ist, wenn die Zahlen nicht mehr aufgehen, Lieferanten anrufen und keine Entscheidung mehr Aufschub duldet.

Diese Erfahrung ist heute meine Arbeit.

  • seit 2024 Gesellschafter, POD One GmbH, Köln
  • 2020 – 2025 CEO und Gesellschafter, Koma Merchandising GmbH, Wuppertal
  • seit 2016 CEO und Co-Founder, Shirtee.com / Shirtee.cloud
  • seit 2009 CEO, Boender & Beutel GmbH
  • 2007 – 2018 Inhaber, Bock op Kölle
  • 2001 – 2009 Eventmanagement, Gastronomie, Marketing
  • 2025 Regelinsolvenz und Eigenverwaltung – aus der Geschäftsführung heraus begleitet
Seit 2001 unternehmerisch tätig. Mehrere Firmen gegründet, geführt und mitverantwortet.
Personal, Verwaltung, Vertrieb. Die kaufmännische Seite der Geschäftsführung, über zwei Jahrzehnte.
E-Commerce von innen. Print-on-Demand, Fulfillment und Warenwirtschaft selbst aufgebaut.
Krise aus der Geschäftsführung erlebt. Regelinsolvenz und Eigenverwaltung, 2025, aus erster Hand.
Digitaldruckmaschinen in der Produktionshalle

Eigener Maschinenpark, Boender & Beutel GmbH, Köln.

Häufige Fragen

Was Mandanten vor dem ersten Gespräch wissen wollen.

Wie schnell können Sie einsteigen?

In der Regel innerhalb weniger Tage. In akuten Lagen zählt jede Woche, deshalb sage ich früh ab, wenn ich nicht der Richtige bin, statt Zeit zu binden.

Arbeiten Sie auch bei laufendem Insolvenzverfahren?

Ja. Eigenverwaltung und Regelinsolvenz kenne ich aus der Geschäftsführungsperspektive, einschließlich der Zusammenarbeit mit Sachwalter und Gläubigern.

Wer macht die Zahlen?

Meine Ressorts sind Personal, kaufmännische Verwaltung und Vertrieb. Für Controlling, Planungsrechnung und die Aufbereitung gegenüber Banken und Gläubigern arbeite ich mit erfahrenen Controllern aus meinem Netzwerk zusammen, die mir zuarbeiten. Sie kommen dazu, wenn sie gebraucht werden, und wieder heraus, wenn die Aufgabe erledigt ist – Sie zahlen keine Struktur mit, die Sie nicht brauchen.

Was kostet ein Mandat?

Je nach Umfang als Tagessatz oder Projektpauschale. Ein konkretes Angebot bekommen Sie nach dem Erstgespräch, wenn klar ist, worum es geht. Das Erstgespräch selbst kostet nichts.

Für welche Unternehmensgrößen arbeiten Sie?

Der Schwerpunkt liegt bei inhabergeführten Unternehmen zwischen 10 und 250 Mitarbeitern. Darunter fehlt meist die Struktur, für die sich ein Mandat lohnt; darüber übernehmen die großen Interim-Provider. Dazwischen sitzen die Betriebe, die im Ernstfall am wenigsten Auswahl haben.

Beraten Sie auch kleine Gründungen?

Ja. Gerade am Anfang entscheidet sich vieles, was später schwer zu korrigieren ist: Rechtsform, Kalkulation, Lieferanten, Prozesse. Dafür braucht es kein großes Budget.

Beraten Sie bei IT-Themen nur, oder setzen Sie auch um?

Beides. Shopanbindungen, Schnittstellen zwischen Warenwirtschaft, Lager und Versand sowie die Automatisierung wiederkehrender Abläufe entwickle ich selbst. Bei größeren Vorhaben übernehme ich die fachliche Führung und steuere die beteiligten Dienstleister – damit am Ende jemand die Verantwortung trägt, der das System auch benutzen muss.

Übernehmen Sie Rechts- oder Steuerberatung?

Nein. Beides ist erlaubnispflichtig und gehört zu Anwalt und Steuerberater. Ich arbeite mit beiden zusammen, ersetze sie aber nicht.

Arbeiten Sie nur im Raum Köln?

Der Schwerpunkt liegt im Rheinland, weil Präsenz vor Ort in der Krise viel ausmacht. Projekte im übrigen Bundesgebiet übernehme ich ebenfalls.

Blick über den Rhein auf die Kranhäuser in Köln
Köln. Vor Ort im Rheinland, auf Projektbasis bundesweit.

Lassen Sie uns sprechen

Schildern Sie mir Ihre Situation. Nach zehn Minuten wissen wir beide, ob ich der Richtige bin. Das kostet Sie nichts außer der Zeit.

+49 (0) 172 130 58 65